Es gibt mehr Welten als diese

… Als Victor seine Augen wieder öffnete, war das Erste, was er wahrnahm, nicht das, was er sah, sondern das, was er riechen konnte: Es stank hier fürchterlich. Nach allen Körperausdünstungen und Körperausscheidungen, die ein Mensch hervorbringen kann. Allein dass es nicht nur einer, sondern mindestens Hunderte gewesen sein mussten.Dass es Tausende gewesen waren, konnte Victor zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, denn er wusste noch nicht, wo er sich befand. Hätte er es schon gewusst, dann wäre ihm auch klar gewesen, welche Ausdünstung die schlimmste von allen war: Es war die der Angst.

Das Nächste, was er registrierte, war, dass er lag. Auf einer Pritsche, von der viel von dem Gestank ausging. Sein Blick war auf die niedrige Decke des dunklen Raumes gerichtet. Dann bemerkte er, dass er nicht alleine in dem Raum war: Neben dem Fußende seiner Pritsche saß an einem Tisch mit einer kleinen Leselampe ein Mann. Benommen drehte Victor seinen Kopf, damit er diesen Mann besser sehen konnte. Er trug eine graue Uniform. …

Bislang unveröffentlichter Auszug aus »Es gibt mehr Welten als diese«, meinem Wissenschaftsthriller, den ich auf www.mehr-welten.de als Blogroman veröffentliche.

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